biographie

Der österreichische Cellist und Komponist Leonhard Bartussek studierte an den Musikhochschulen Graz und Köln (Diplome mit Auszeichung) und im Historical Performance Program an der Juilliard School in New York (Masters Degree). 

Seit vielen Jahren spielt er mit einigen der führenden Barockensembles Europas, auch als Solo-Cellist, u.a. mit Concerto Köln, Les Musiciens du Prince Monaco, Wiener Akademie, Harmonie Universelle, Festivalorchester Göttingen oder Il Pomo D´Oro. 

Er konzertiert in vielen der wichtigen Konzerthäusern in Europa, Nord- und Südamerika und Asien (u.a. Carnegie Hall New York, Concertgebouw Amsterdam, Philharmonie Berlin, City de la musique Paris oder Wigmore Hall London). 

Leonhard Bartussek spielt Radio-, CD-, TV- und DVD-Produktionen für WDR, NDR, Deutschlandfunk, ORF, Radio France, WQXR New York, Sony, Harmonia Mundi, Deutsche Grammophon, 3SAT, Arte und Warner Brothers. Er konzertiert, auch als Solo-Partner, mit führenden Solisten wie Daniel Hope, Viktoria Mullova, Cecilia Bartoli, Anna Netrebko und kooperiert in Pop-Produktionen mit Künstlern wie SEAL oder Elle Varner. 

2006 bis 2008 lebte er in Buenos Aires, wo er Mitglied des Tango Kollektivs Astillero war und an der als Kooperative organisierten Escuela de Orlando Goñi unterrichtete. 2010 war er Dozent für Violoncello am Wagner College in Staten Island, New York. 2016 wurde ihm ein Lehrauftrag für Continuo- Cello an der Musikhochschule Düsseldorf erteilt. 

Leonhard Bartussek entwickelt seine eigene Musik, die zwischen experimenteller Improvisation, Pop und Barockmusik changiert. Seine Musik wird aufgeführt am Peter Jay Sharp Theatre im Lincoln Center New York, beim Styriarte Festival Graz oder den Händel-Festspielen in Göttingen. Vom Land NRW wurde er für das Kompositionsstipendium der Villa Massimo in Rom 2014 nominiert. 

Seit 2016 entwickelt sich seine Musik vermehrt in den Raum hinein und manifestiert sich an der Grenze zur bildenden Kunst. Er kreiert Klang-, Licht- und Objektinstallationen die als eigenständige Kunstwerke für sich stehen und/oder sich verschränken mit spezifischen Konzert-Performances seiner Musik. Er experimentiert mit immersiven Formaten, die die Grenzen zwischen Musik, bildender Kunst und Theater verwischen. Letzte Projekte sind die Teilnahme an der Gruppenausstellung SURPRISE in der Galerie Judith Andreae Bonn 2017, sowie eine Einzelausstellung im Kulturbunker Ehrenfeld in Köln 2018. 

Leonhard Bartussek tritt auch als Essayist in Erscheinung und publiziert im Brooklyn Rail New York, oder in Concerto - Magazin für Alte Musik. 

Bartussek tritt vermehrt auch als Solist in Erscheinung, mit Haydns Cello-Konzerten und den Solo-Suiten für Cello von J.S.Bach. 

 

Er spielt auf einem italienischen Violoncello von David Tecchler, Rom 1708.