Klang Oase - soundscapes of paradise
ein neues Format an der Schnittstelle von Kunst / Klang / Meditation
in Wien & Düsseldorf
Vorhaben - Versuchsanordnung:
Inmitten der Stadt einen gemeinschaftlich orientierten Ruhepol von Stille, Schönheit und spiritueller Tiefe erschaffen. Eine regelmäßig und sich vertiefende Praxis von Kunst / Klang / Meditation in Gemeinschaft. Ein Resonanzraum des Fühlens. Ein loser Zusammenschluss von unterschiedlichen Menschen auf der Basis von Transzendenz-Offenheit, gegenseitiger Achtsamkeit, frei jedweder Dogmatik.
Menschen können auf unterschiedlichen Ebenen teilnehmen: Als Besuchende, oder als Mitmusizierende, bildnerisch Schaffende oder auch im Bereich unterstützender Organisation.
Menschen jeden Glaubens, fehlenden Glaubens, und jeder Konfession sind herzlich willkommen. Obwohl das Format ohne Sprache auskommt und überkonfessionell aufgestellt ist, wird der spirituelle Kern des Projekts nicht verschleiert, sondern ganz im Gegenteil, ins Zentrum gerückt: Spiritualität (welcher Form auch immer) ist DIE konstituierende Größe des Menschseins, sie macht den Menschen überhaupt erst aus. Der Archetypus von der „Sehnsucht nach dem Paradies“ (Mircea Eliade) liegt an der Wurzel der Entstehung jeder Religion und Kultur, unabhängig von Zeit und Ort.
Bei aller Unterschiedlichkeit der Zugänge und der verschiedenen Formen des spirituellen Suchens, ist der Ankerpunkt, der kleinste gemeinsame Nenner aller Partizipierenden, genau dieser Archetypus - ein neuer, spiritueller Imaginationsraum entsteht, gebündelt und vermittelt durch gemeinsam erschaffene Klanglandschaften, einer Vorstellung paradiesischer Schönheit - soundscapes of paradise.
Was: Eingespielte Field Recordings von Naturklängen, Klavier, akustische Instrumente, Gesang, live Malerei, Video-Projektion - ein ineinander Fließen sparsam gesetzter akustischer und visueller Reize, Stille - ein freier Imaginationsraum von Schönheit und menschlicher Berührung entsteht.
Wie: Konzipiert, kuratiert und komponiert von Leonhard Bartussek wird spielerisch mit sehr reduziertem musikalischem und visuellem Material gearbeitet - und mit viel Stille.
So wenig Reize als möglich, so viel als notwendig, um die Spannung und den Raum über sechzig Minuten zu halten und die Phantasie anzuregen. Jede Musikerin, jeder Musiker oder SängerInnen die mitmachen (egal ob Profi, Studierende, Schüler oder Laie) werden so integriert, dass auf die jeweiligen technischen und Gestaltungs-Möglichkeiten Rücksicht genommen wird. Gerade durch die starke Reduktion auf einfachstes musikalisches Material schafft das Projekt so die Quadratur des Kreises: Höchstmögliche klangliche Qualität bei gleichzeitiger Integration von unterschiedlich musikalisch, spieltechnischen Fähigkeiten. Jeder kann mitmachen, trotzdem 😀 wird es phantastisch klingen!
Warum: Inzwischen gibt es eine Fülle an belastbaren Daten, wissenschaftlichen Meta-Studien und konkreten Messungen organisch körperlicher Vorgänge, die den herausragenden Wert von Meditation im allgemeinen und auch Kunstgenuss im konkreteren belegen. Inzwischen wissen wir, dass Kunstgenuss und Meditation nicht nur irgendwie Stress mindern, sondern dass vor allem in einer angewandten, regelmäßigen Praxis gewaltiges transformatorisches Potential liegt: In Bezug auf seelisches Wohlbefinden, Resilienz, Mental Health, Quantensprünge in der eigenen Selbstwirksamkeit sind zu verzeichnen, bis hin zu spektakulären Durchbrüchen im Heilen von schweren, oft chronischen und zum Teil als unheilbar geltenden Krankheiten. Solche Durchbrüche erfolgreich zu reproduzieren sind inzwischen keine unerklärbaren, einzelnen „Spontanheilungen“ mehr, sondern wissenschaftlich messbar und erklärbar. Wir wissen inzwischen wie entscheidend das eigene Mindset, die eigene Gedankenwelt, auf unsere Gefühle, unsere Psyche und auf unseren Körper einwirken. Aus destruktiven gedanklichen Mustern und Alltags-Automatismen auszubrechen gelingt in einem substantiellen Hochschrauben und Verankern neuer, gesunder Gedanken-Strukturen. Und das wiederum zu öffnen, zu empfinden und im Seelenleben zu verankern gelingt am wirksamsten in Räumen außerhalb des uns oft absorbierenden Alltags-Stress, nämlich an Orten der Stille und Ruhe, in Gebet und/oder Meditation.
Es gibt eine Fülle an Möglichkeiten und Angeboten der Meditation. Bisher wurden jedoch die unmittelbar zu den feinsten Nerven der Seele dringenden Möglichkeiten von Klang, Musik und Kunst wenig ausgeschöpft; zumindest nicht in dieser gezielten Absicht.
Genau da setzt das Projekt an und erschließt einen vollkommen neuen meditativen und künstlerischen Ansatz: Die seelisch öffnende Qualität eines einzelnen Klanges wird zur konstituierenden Keimzelle eines größeren Ganzen. Träger des gemeinsamen Erlebnisses ist und bleibt ein einzelner Klang, wenn man so will in der Andeutung seines musikalischen Potentials, ohne zu einem Musikstück im herkömmlichen Sinne ausgearbeitet zu werden. Der Klang bleibt Fragment und in der mündenden Stille regt das Fragmentarische unsere eigene Phantasie an, neue Klanglandschaften in unserem Inneren entstehen. Dies gelingt in dem Format mithilfe einer fein austarierten Wechselwirkung zwischen Klang und Stille. Man könnte auch sagen, es handelt sich um ein meditatives Format für audiophile, Klang- sensible Menschen.
Wo & Wann:
Wien: Christkönig-Kirche, Pötzleinsdorf - nächste Aufführungen:
- Donnerstag 16. April, 20:00 Uhr
- Freitag 5. Juni, 18:00 Uhr
- Freitag 3. Juli, 18:00 Uhr
Düsseldorf: Stadtkirche Kaiserswerth, jeden dritten Freitag im Monat, 18:00 Uhr
- 20. März, 18:00 Uhr
- 24. April, 19:00 Uhr
- 22. Mai, 18:00 Uhr
- 19. Juni, 18:00 Uhr
Eintritt frei - Spenden erbeten
Wer: Initiiert und gestaltet wird das Projekt vom österreichischen Komponisten Leonhard Bartussek (Link zur Biographie)
Du willst mitmachen!? Schreib eine E-Mail an: [email protected]
Unterstütze das Projekt im Aufbau und gerne finanziell: @Paypal - Geld senden an [email protected]